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IBA meets IBA in Hamburg

Die IBA Hamburg, die bis 2013 auf der Elbinsel Wilhelmsburg umgesetzt wird, war Anlass, in einer Ausstellung auf die 100jährige Geschichte der sehr unterschiedlichen Internationalen Bauausstellungen (IBA) zurückzublicken, auf ihre zeitgemäßen Zielsetzungen, Herangehensweisen und Bedeutungen für Städtebau, Architektur und die Stadtgesellschaft. Die IBA Hamburg GmbH reihte sich mit dieser Ausstellung in die Tradition der IBAs des 20. Jahrhunderts ein und bezog mit einer angegliederten aktuellen Projektwerkschau Position zu ihren Themen.

Die IBA Hamburg sieht sich konfrontiert mit erheblichen Strukturdefiziten auf ihrer größten Elbinsel Wilhelmsburg, in der Veddel und am Harburger Binnenhafen. Wilhelmsburg ist wie kaum ein anderer Ort von Gegensätzen geprägt. Nur sieben S-Bahn-Minuten vom Hauptbahnhof entfernt treffen Industrie, Stadt und Hafen auf Marschland, Naturschutzgebiete und umgebendes Wasser. Zahlreiche Verkehrsadern durchqueren das 28 km² große IBA-Gebiet, in dem Menschen aus mehr als 40 Nationen leben. Hier konzentrieren sich Konflikte und Chancen der Globalisierung stärker als anderswo. Die IBA Hamburg sucht nach beispielhaften Antworten auf diese Herausforderungen – Antworten für städtebauliche Probleme, die städtische Ökonomie sowie für das soziale und kulturelle Miteinander in der Metropole. Gesucht werden Lösungen, die Impulse für die Planungs- und Baukultur setzen.

Die Ausstellung IBA meets IBA bot damit sowohl Inspiration für die Hamburger Aktivitäten als auch eine erste Präsentation der Projektideen der IBA Hamburg 2013. Ein ehemaliger Supermarkt im Zentrum der Elbinsel verwandelte sich zum Veranstaltungsort und lud neben der Fachwelt insbesondere die Bewohner Wilhelmsburgs ein sich über die Internationalen Bauausstellungen und den aktuellen Planungsstand zu informieren.